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<title>Code civil</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Code civil</span></h1>
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<p>Der <b>Code civil</b> (Abkürzung <i>CC</i> oder <i>C.&nbsp;civ.</i>) regelt das französische <a href="Privatrecht" title="Privatrecht">Zivilrecht</a>. Es wurde 1804 von <a href="Napoleon_Bonaparte" title="Napoleon Bonaparte">Napoleon Bonaparte</a> eingeführt und in den nachfolgenden drei Jahren durch ein Zivilprozessbuch, den <i>Code de procédure civile</i>, und ein Handelsgesetzbuch, den <i><a href="Code_de_commerce" title="Code de commerce">Code de commerce</a></i> ergänzt. Zwischen 1807 und 1815 und nochmals zwischen 1852 und 1870 unter <a href="Napoleon_III." title="Napoleon III.">Napoleon III.</a> wurde der <i>Code civil</i> offiziell auch <b>Code Napoléon</b> genannt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Napoleon sah die Gesetzessammlung als sein persönliches Werk an und gab ihr ursprünglich den Titel <i>Code civil des Français</i> („Zivilgesetzbuch der Franzosen“).
</p><p>Der <i>Code civil</i> gilt als ein modernes und bedeutendes Gesetzeswerk der Neuzeit, da es dem Vorbild eines <a href="Vernunftrecht" title="Vernunftrecht">vernunftrechtlich</a>-<a href="Liberalismus" title="Liberalismus">liberal</a> geprägten Kodifikationsmodells folgt. Im Stil ist das Werk kurz und prinzipienorientiert gehalten. Die Systematik der Gliederung baut auf dem <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">spätantiken</a> <a href="Institutionensystem" title="Institutionensystem">Institutionensystem</a> auf. Die Rezeption des <i>Code civil</i> gilt – insbesondere während des 19. Jahrhunderts – als Vorgang von weltgeschichtlicher Bedeutung, da er viele Territorien erreichte. In wesentlichen Teilen ist der <i>Code</i> in Frankreich bis heute gültig. Wie die Zivilrechtsbücher <a href="Allgemeines_Landrecht_f%C3%BCr_die_Preu%C3%9Fischen_Staaten" title="Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten">Preußens</a> und <a href="Allgemeines_b%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch">Österreichs</a> gehört der Code zu den sogenannten <a href="Naturrecht" title="Naturrecht">Naturrechtsgesetzgebungen</a>. Maßgeblichen Einfluss nahmen in der frühen Phase die Rechtsgelehrten der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a>, etwa <a href="Hugo_Grotius" title="Hugo Grotius">Hugo Grotius</a> (1583–1645), <a href="Samuel_Pufendorf" class="mw-redirect" title="Samuel Pufendorf">Samuel Pufendorf</a> (1632–94) und <a href="Christian_Wolff_(Aufkl%C3%A4rer)" title="Christian Wolff (Aufklärer)">Christian Wolff</a> (1679–1754).<sup id="cite_ref-Wieacker_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wieacker-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Verbund mit den 1808 und 1810 erschienenen Strafgesetzbüchern (<i>Code d’instruction criminelle</i> und <i><a href="Code_p%C3%A9nal" title="Code pénal">Code pénal</a></i>) traten die <i><a href="Cinq_codes" title="Cinq codes">Cinq codes</a></i> („fünf Gesetzbücher“) in den von Napoleon besetzten oder zumindest beeinflussten Gebieten in Kraft. Auf der Gesamtkodifikation beruht noch heute ein Großteil der globalen Justizkultur.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>



<p>Frankreich war zunächst in zwei Rechtsgebiete unterteilt: Während im nördlichen Frankreich (ungefähr jenseits des 46. Breitengrades) das Gewohnheitsrecht ("droit coutumier") präsent war, dominierte im Süden das geschriebene Recht ("droit écrit"). Ab dem 17. Jahrhundert führten königliche Gesetzgebungsakte in einigen Teilgebieten des Rechts (zu erwähnen sind hierbei insbesondere das Strafrecht, Prozessrecht und das Handelsrecht) zu einer Vereinheitlichung.<sup id="cite_ref-:0_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Durch die <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französische Revolution</a> wurde eine Gesetzgebungswelle ausgelöst. Dabei handelte es sich aber meist um Einzelgesetze mit provisorischem Charakter, die anlassbezogen verabschiedet wurden. Ziel war es, die Durchbrüche der Revolution zu verschriftlichen. Auf die bestehenden Rechtsordnungen wurde nur mangelhaft Rücksicht genommen. Durch dieses Zwischenrecht ("droit intermédiaire") wurde die Unübersichtlichkeit der Rechtsordnung massiv verstärkt.<sup id="cite_ref-:0_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die ersten Entwürfe zu einem <i>Code civil</i> entstanden in Frankreich in den Jahren 1793 bis 1797, während der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">französischen Revolution</a>. Im Jahr 1800 berief Napoleon eine vierköpfige Kommission unter der Leitung von <a href="Jean-Jacques_R%C3%A9gis_de_Cambac%C3%A9r%C3%A8s" title="Jean-Jacques Régis de Cambacérès">Jean-Jacques Régis de Cambacérès</a> ein, die ein einheitliches Recht schaffen sollte. Außerdem waren zur Ausarbeitung des Werks <a href="Jean-%C3%89tienne-Marie_Portalis" title="Jean-Étienne-Marie Portalis">Jean-Étienne-Marie Portalis</a> (1746–1807), <a href="Fran%C3%A7ois_Denis_Tronchet" title="François Denis Tronchet">François Denis Tronchet</a>, <a href="F%C3%A9lix-Julien-Jean_Bigot_de_Pr%C3%A9ameneu" title="Félix-Julien-Jean Bigot de Préameneu">Félix-Julien-Jean Bigot de Préameneu</a> (1747–1825) und Jacques de Maleville (1741–1824) beauftragt und beteiligt. Wie in Preußen und Österreich wurde der zügig erarbeitete Entwurf der Öffentlichkeit vorgelegt, im <a href="Conseil_d%E2%80%99%C3%89tat_(Frankreich)" title="Conseil d’État (Frankreich)">Conseil d’État</a> unter beträchtlicher Einflussnahme Napoleons in seiner Eigenschaft als <a href="Franz%C3%B6sisches_Konsulat" title="Französisches Konsulat">Erster Konsul</a> durchberaten und nach Bereinigung um gerügte Passagen in der <a href="Legislative" title="Legislative">gesetzgebenden Versammlung</a> angenommen und verkündet. Napoleons persönlicher Einfluss auf die Entwicklung des Gesetzeswerks war erheblich. Er leitete mindestens 57 von 100 Sitzungen und verblüffte die juristischen Fachleute mit seiner schnellen Auffassungsgabe, der Fähigkeit, auf die Grundprobleme hinzuweisen, und immer neuen Ideen: „Was er nicht wusste, schien er vorauszusehen oder zu erahnen … Mit erstaunlicher Mühelosigkeit lernte, beurteilte, diskutierte und merkte er sich unendlich viele Dinge, ohne sie durcheinanderzubringen.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein von der Kommission verfolgtes Ziel war, eine Verbindung zwischen dem kodifizierten Recht und dem Gewohnheitsrecht zu schaffen. Es entstanden neue <a href="Rechtsinstitut" title="Rechtsinstitut">Rechtsinstitute</a>, etwa im <a href="Erbrecht" title="Erbrecht">Erbrecht</a>. Wie die deliktische <a href="Generalklausel" title="Generalklausel">Generalklausel</a> des Art. 1382 zeigt, räumte der <i>Code civil</i> dem Richter Entscheidungsspielräume ein, damit er Recht im Einzelfall entwickeln kann. Um ihm diesen Freiraum zu geben, verzichtete der Gesetzgeber darauf, Lebenssachverhalte <a href="Kasuistik" title="Kasuistik">kasuistisch</a> zu fassen, und wurde so den Ideen der Aufklärung und einem politisch wie wirtschaftlich idealisierten <a href="Liberalismus" title="Liberalismus">Liberalismus</a> gerecht.<sup id="cite_ref-Coing_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Coing-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Ablösung des <a href="Feudalismus" title="Feudalismus">altständischen</a> Rechtspartikularismus sollte den Franzosen ein allgemeines Recht zur Verfügung stehen, das sich aus den aufgeklärten Dogmen der <a href="Vernunft" title="Vernunft">Vernunft</a> speist. Im eigenverantwortlich mitgestaltenden und damit modernen <a href="Citoyen" title="Citoyen">Citoyen</a> sollte und konnte sich das Pathos der mit großen Opfern erkämpften <a href="Volkssouver%C3%A4nit%C3%A4t" title="Volkssouveränität">Volkssouveränität</a> ausdrücken. Der Staatsbürger forderte Rechtsteilhabe ein.<sup id="cite_ref-Wieacker_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Wieacker-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Gedankengut der Französischen Revolution spiegelte sich in den neu formulierten Rechtsgrundsätzen wider. Deren Kerngedanken waren die <a href="Gleichheit" title="Gleichheit">Gleichheit</a> und <a href="Freiheit" title="Freiheit">Freiheit</a> aller Männer vor dem Gesetz, was die Abschaffung aller Standesunterschiede bedeutete. Der Wirtschaftsverkehr wurde <a href="Liberalismus" title="Liberalismus">liberalisiert</a> und freies individuelles <a href="Eigentum" title="Eigentum">Eigentum</a> gewährt. Damit war die Beseitigung aller feudalen Lasten und Besitztitel verbunden. Von großer Bedeutung war die Einführung der <a href="Vertragsfreiheit" title="Vertragsfreiheit">Vertragsfreiheit</a>.<sup id="cite_ref-Coing_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Coing-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von geistiger Strahlkraft war die strikte <a href="Trennung_zwischen_Religion_und_Staat" class="mw-redirect" title="Trennung zwischen Religion und Staat">Trennung von Staat und Kirche</a>. Die Frauenrechte andererseits wurden explizit eingeschränkt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies ist durchaus auch Napoleons Einfluss geschuldet gewesen, dessen Frauenbild durch seine Enttäuschung über <a href="Jos%C3%A9phine_de_Beauharnais" title="Joséphine de Beauharnais">Josephines</a> Untreue negativ geprägt war.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der <i>Code civil</i> ist eine von drei bedeutenden Naturrechtskodifikationen, die um die Wende vom 18. in das 19. Jahrhundert geschaffen wurden. Sie eröffnen das Zeitalter moderner <a href="Kodifikation" title="Kodifikation">Kodifikationen</a>.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Konnotation mit dem Naturrecht ist darauf zurückzuführen,<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dass das <a href="Positives_Recht" title="Positives Recht">positive Recht</a> – also das bestehende heimische Recht und das subsidiär geltende römische Recht des <i>Corpus iuris civilis</i> – den Überbau eines einheitlichen Rechtssystems erhielt, der durch überpositives Recht, worunter metaphysische Grundsätze und Axiome zu verstehen sind, erklärt wurde. Überpositives Recht stabilisierte damit die Selbstbegründung des revolutionären Rechts. Unmittelbar galt es nur, um Gesetzeslücken zu füllen, aber es schlug Brücken für die positivrechtlichen Normen untereinander, verband sie. Der Ansatz war neu, weil zur Klärung einer Rechtslage zuvor bestenfalls auf die einschlägigen Gesetze verwiesen werden konnte. Der reine Rechtsverweis musste nicht weiter begründet werden, ebenso wenig die Norm, die die Lösung für den Rechtsfall vorgab. Die weitreichenden Änderungen im Gefüge der Gesellschaft wurden ab der frühen Aufklärung von den <a href="Staatstheorie" title="Staatstheorie">Staatstheoretikern</a> <a href="Thomas_Hobbes" title="Thomas Hobbes">Thomas Hobbes</a>, <a href="John_Locke" title="John Locke">John Locke</a> oder <a href="Charles_de_Secondat%2C_Baron_de_Montesquieu" title="Charles de Secondat, Baron de Montesquieu">Charles Montesquieu</a> im Zusammenhang mit der Schaffung eines Sozialvertrages mitgedacht. Die Theoretiker ebneten so den Weg zu einer freien bürgerlichen Gesellschaft.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit ihren juristischen Vorarbeiten hatten wiederum die Vernunftrechtler Grotius, Pufendorf und Wolff Vorbildcharakter. Gesetze wurden entsprechend dem Zeitgeist über die Vernunftbegabung begründet, und nicht weil es sie schlicht gab oder sie aus dem römischen Recht rezipiert wurden. Leitwerte im naturrechtlichen Sinne waren die „Grundbedürfnisse der Menschen“, so wie sie sich im Alltag äußern, als „Selbsterhaltungstrieb“, als „menschliches Zusammenleben“, als „Angewiesenheit der Menschen auf den Menschen“ in einem soziologischen Gefüge. Daraus wurde gefolgert, dass den aufstrebenden Naturgesetzen der Dinge in der Mathematik und Physik vergleichbar die menschlichen Grundbedürfnisse „Naturgesetze des Zusammenlebens“ seien.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein fünfbändiges Werk des Anwalts <a href="Jean_Domat" title="Jean Domat">Jean Domat</a> gilt als wichtige Quelle für den <i>Code civil</i>. Neben Domats Einfluss ist auch die Linie<sup id="cite_ref-Koschaker_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Koschaker-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von Charles Dumoulin (1500–1566) zu <a href="Robert-Joseph_Pothier" title="Robert-Joseph Pothier">Robert-Joseph Pothier</a> nicht zu unterschätzen, dessen Werk zeitlich näher an der Entstehung des <i>Code civil</i> liegt als das von Domat. Pothiers Verdienst liegt vor allem darin, dass er das <i>droit civil commune</i> in Verbindung mit dem <a href="R%C3%B6misches_Recht" title="Römisches Recht">römischen Recht</a> geschaffen hat, ausbaute und kommentierte. Bei der Kommentierung verpflichtete er sich der Methode der <a href="Rechtsf%C3%B6rmlichkeit" title="Rechtsförmlichkeit">Legisten</a> mit der Folge, dass sich zahlreiche Zitate aus dem <i><a href="Corpus_iuris_civilis" title="Corpus iuris civilis">Corpus iuris civilis</a></i> wiederfanden.<sup id="cite_ref-Koschaker_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-Koschaker-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Coing_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-Coing-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Code Civil genoss international hohes Ansehen. Er galt als Vorbild für die Verschriftlichung des revolutionären Individualismus und Liberalismus. Sein Geltungsgebiet erstreckte sich weit über Frankreich hinaus. Auch nach dem <a href="Wiener_Kongress" title="Wiener Kongress">Wiener Kongress</a> galt der <i>Code civil</i> in den deutschen Gebieten links des Rheins, die zuvor von Frankreich annektiert waren. Das Großherzogtum Baden ergänzte den <i>Code civil</i> durch eigene Zusätze aus dem regionalen Recht und erstellte dadurch das bis 1900 (also das bis zum Inkrafttreten des <a href="B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Bürgerliches Gesetzbuch">BGB</a>) geltende Badische Landrecht in deutscher Sprache. 1812 wurde der <i>Code civil</i> auch in Oberkärnten und Osttirol in Kraft gesetzt. Dieser "Villacher Kreis" war nämlich gemeinsam mit Triest, Dalmatien, Krein und Istrien Teil der <a href="Illyrische_Provinzen" title="Illyrische Provinzen">"Illyrischen Provinzen"</a>, wo das österreichische <a href="Allgemeines_b%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch">ABGB</a> erst 1815/1816 eingeführt wurde. Auch im napoleonischen Oberitalien galt der ins Italienische übersetzte "Code civile" bis 1815 (also bis er in jenen Gebieten, die an Österreich fielen, durch das ABGB ersetzt wurde). In modifizierter Version gilt der <i>Code civil</i> in Luxemburg und Belgien noch heute. In Holland galt der <i>Code civil</i> bis 1838, wobei er in Folge durch das <a href="Burgerlijk_Wetboek_(Niederlande)" title="Burgerlijk Wetboek (Niederlande)">Burgerlijk Wetbok</a>, das weitgehend eine Übersetzung des <i>Code civil</i> darstellt, ersetzt wurde. Im Großherzogtum Warschau wurde der <i>Code civil</i> 1815 durch das <a href="Allgemeines_Landrecht_f%C3%BCr_die_Preu%C3%9Fischen_Staaten" title="Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten">Allgemeine Landrecht</a> ersetzt, im Königreich Polen galt der <i>Code civil</i> teilweise bis 1946.<sup id="cite_ref-:0_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Einen großen Einfluss auf die Gesetzgebung hatte der <i>Code civil</i> in den französischen Gebieten der Schweiz, in Italien, in Bulgarien, in Rumänien, in Portugal und in Spanien. Auch diente er als Vorbild für einige Zivilrechtskodifikationen im lateinamerikanischen Raum, insbesondere Brasilien. Außerdem hatte der <i>Code civil</i> erheblichen Einfluss auf das Zivilrecht in jenen Ländern bzw. Territorien, die aus ehemaligen französischen Kolonien hervorgegangen sind (zum Beispiel <a href="Qu%C3%A9bec" title="Québec">Québec</a>, <a href="Louisiana" title="Louisiana">Louisiana</a> oder <a href="Indochina" title="Indochina">Indochina</a>).<sup id="cite_ref-:0_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geltungsbereich">Geltungsbereich</h2></div>

<p>Mit Einführung des Code civil galt er in der Französischen Republik, zu der auch Gebiete des heutigen Belgiens, Luxemburg, der Schweiz, Norditaliens und Deutschland gehörten.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Deutschland galt der Code unmittelbar in den von Frankreich 1798 annektierten <a href="Linkes_Rheinufer" title="Linkes Rheinufer">linksrheinischen</a> Gebieten (<a href="D%C3%A9partement_de_la_Roer" title="Département de la Roer">Département de la Roer</a>, <a href="D%C3%A9partement_de_la_Sarre" title="Département de la Sarre">Département de la Sarre</a>, <a href="D%C3%A9partement_de_Rhin-et-Moselle" title="Département de Rhin-et-Moselle">Département de Rhin-et-Moselle</a>, <a href="D%C3%A9partement_Donnersberg" class="mw-redirect" title="Département Donnersberg">Département du Mont-Tonnerre</a>) und in den 1811 in das Imperium einverleibten nordwestdeutschen Gebieten (<a href="D%C3%A9partement_des_Bouches_de_l%E2%80%99Elbe" title="Département des Bouches de l’Elbe">Département des Bouches de l’Elbe</a>, <a href="D%C3%A9partement_des_Bouches_du_Weser" class="mw-redirect" title="Département des Bouches du Weser">Département des Bouches du Weser</a>, <a href="Lippe_(D%C3%A9partement)" class="mw-redirect" title="Lippe (Département)">Lippe-Département</a> und <a href="Ostfriesland#Von_der_ersten_zur_zweiten_preußischen_Herrschaft_(1744–1871)" title="Ostfriesland">Département Ems-Oriental</a>).
</p><p>Im Rahmen der französischen Eroberungen wurde das Gesetzbuch auch in <a href="Genua" title="Genua">Genua</a>, dem Gebiet des <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Toskana" title="Großherzogtum Toskana">Großherzogtums Toskana</a>, <a href="Rom" title="Rom">Rom</a>, dem <a href="K%C3%B6nigreich_Holland" title="Königreich Holland">Königreich Holland</a>, den <a href="Illyrische_Provinzen" title="Illyrische Provinzen">Illyrischen Provinzen</a> und <a href="Kanton_Wallis" title="Kanton Wallis">Valais</a> eingeführt. Auch in den französischen Kolonien wurde der Code civil eingeführt. Dort stand er aber bis 1848 neben den Gesetzen zur Sklaverei.<sup id="cite_ref-:1_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Napoleon versuchte sein Gesetzbuch auch in den von ihm in der Zeit von 1807 bis 1814 dominierten Staaten einzuführen. Erfolgreich war er in den <a href="K%C3%B6nigreich_Westphalen" title="Königreich Westphalen">Königreichen Westphalen</a>, <a href="K%C3%B6nigreich_Italien_(1805%E2%80%931814)" title="Königreich Italien (1805–1814)">Italien</a> und <a href="K%C3%B6nigreich_Neapel_(1806%E2%80%931815)" title="Königreich Neapel (1806–1815)">Neapel</a>, in den <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Berg" title="Großherzogtum Berg">Großherzogtümern Berg</a>, <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Baden" title="Großherzogtum Baden">Baden</a> und <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Frankfurt" title="Großherzogtum Frankfurt">Frankfurt</a> und dem <a href="Herzogtum_Warschau" title="Herzogtum Warschau">Herzogtum Warschau</a>.<sup id="cite_ref-:1_17-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Großherzogtum Baden geschah diese Einführung aber nur in veränderter Form als <a href="Badisches_Landrecht_1810" title="Badisches Landrecht 1810">„Badisches Landrecht“</a>. In wieder anderen Staaten blieb es bei Entwürfen oder Absichtserklärungen, so im <a href="K%C3%B6nigreich_Bayern" title="Königreich Bayern">Königreich Bayern</a>, im <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Hessen" title="Großherzogtum Hessen">Großherzogtum Hessen</a><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und im <a href="Herzogtum_Nassau" title="Herzogtum Nassau">Herzogtum Nassau</a>.
</p><p>In den seit dem Frieden von Campo Formio 1797 zu Frankreich gehörenden Gebieten <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Luxemburg" class="mw-redirect" title="Großherzogtum Luxemburg">Luxemburg</a> und <a href="Belgien" title="Belgien">Belgien</a><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> blieb der Code auch nach deren späterer Unabhängigkeit in Geltung.
</p><p>In der Schweiz galt der Code civil im Gebiet des <a href="Kanton_Genf" title="Kanton Genf">Kanton Genf</a> (bis 1912) und im <a href="Kanton_Jura" title="Kanton Jura">Berner Jura</a> zunächst unmittelbar. Er lag oder liegt auch den Zivilgesetzbüchern der Kantone <a href="Kanton_Neuenburg" title="Kanton Neuenburg">Neuenburg</a>, <a href="Kanton_Waadt" title="Kanton Waadt">Waadt</a>, <a href="Kanton_Freiburg" title="Kanton Freiburg">Freiburg</a>, <a href="Kanton_Wallis" title="Kanton Wallis">Wallis</a> und <a href="Kanton_Tessin" title="Kanton Tessin">Tessin</a> zugrunde.
</p><p>Binnen weniger Jahre galt er von <a href="Lissabon" title="Lissabon">Lissabon</a> bis <a href="Warschau" title="Warschau">Warschau</a> und von Holland bis zur Küste der Adria. Mit der Niederlage Napoleons bei <a href="Schlacht_bei_Waterloo" title="Schlacht bei Waterloo">Waterloo</a> wurde seine erfolgreiche Verbreitung keineswegs gebremst: Vor allem in West- und Südeuropa (1865 <a href="Rum%C3%A4nien" title="Rumänien">Rumänien</a>), aber auch in Nord- und Südamerika (1808/1825/1870 <a href="Louisiana_(Kolonie)" title="Louisiana (Kolonie)">Louisiana</a>, 1825 <a href="Haiti" title="Haiti">Haiti</a>, 1830 <a href="Bolivien" title="Bolivien">Bolivien</a>, 1845 <a href="Dominikanische_Republik" title="Dominikanische Republik">Dominikanische Republik</a>, 1866 <a href="Niederkanada" title="Niederkanada">Niederkanada</a>, 1867 <a href="Qu%C3%A9bec" title="Québec">Québec</a>, 1869 <a href="Argentinien" title="Argentinien">Argentinien</a>, 1870 <a href="Mexiko" title="Mexiko">Mexiko</a>, 1876 <a href="Paraguay" title="Paraguay">Paraguay</a>) oder Afrika (1875 <a href="%C3%84gypten" title="Ägypten">Ägypten</a>, auch im <a href="Maghreb" title="Maghreb">Maghreb</a> und den ehemaligen französischen Kolonien) orientierten sich die Gesetzbücher am Code civil. Selbst das Land des <a href="Klassik_(Jurisprudenz)" title="Klassik (Jurisprudenz)">klassischen römischen Rechts</a>, Italien, orientierte sich mit seinem <a href="Codice_civile" title="Codice civile">Codice civile</a> von 1865 am französischen Recht, und auch der 1889 ins Leben gerufene spanische <a href="C%C3%B3digo_Civil_(Spanien)" title="Código Civil (Spanien)">Código Civil</a> lehnte sich daran an.<sup id="cite_ref-Koschaker_15-2" class="reference"><a href="#cite_note-Koschaker-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch in <a href="Kongresspolen" title="Kongresspolen">Kongresspolen</a>, dem Nachfolgestaat des Herzogtums Warschau, blieb der Code civil ungeachtet der Zugehörigkeit zum <a href="Russisches_Kaiserreich" title="Russisches Kaiserreich">Russischen Reich</a>, (ab 1826 mit Ausnahme des Personen- und <a href="Familienrecht" title="Familienrecht">Familienrechts</a>) in Kraft. In der <a href="Zweite_Polnische_Republik" title="Zweite Polnische Republik">Zweiten Polnischen Republik</a> galt er weiterhin auf dem Territorium des ehemaligen Kongress-Polens.
</p><p>Zwar stellten einige auf revolutionären Wurzeln beruhende Regelungen zugleich auch Schwächen dar: Der gleiche <a href="Erbrecht" title="Erbrecht">Erbanspruch</a> aller Kinder führte in vielen Gegenden zur Teilung des Grundbesitzes in unrentable Parzellen (<a href="Realteilung" title="Realteilung">Realteilung</a>); Frauen wurden einem männlichen <a href="Vormund" class="mw-redirect" title="Vormund">Vormund</a> unterstellt und damit schlechter gestellt als zuvor; die (nun staatlich garantierte) <a href="Ehescheidung" class="mw-redirect" title="Ehescheidung">Ehescheidung</a> bevorteilte einseitig den Mann. Dennoch war ein besseres, im Geist der Aufklärung geschriebenes, Gesetzeswerk in Deutschland lange nicht in Sicht – auch das <a href="Allgemeines_Landrecht" class="mw-redirect" title="Allgemeines Landrecht">Preußische Allgemeine Landrecht</a> (ALR) war dem Code civil nicht ebenbürtig.
</p><p>1898 wurde in <a href="Japan" title="Japan">Japan</a> ein Zivilgesetzbuch geschaffen, das trotz der Einflussnahme durch das deutsche <a href="B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Bürgerliches Gesetzbuch">Bürgerliche Gesetzbuch</a> wichtige Spuren des Code civil aufweist.<sup id="cite_ref-Koschaker_15-3" class="reference"><a href="#cite_note-Koschaker-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weitergeltung">Weitergeltung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Als_„Rheinisches_Recht“/„Rheinische_Konstitutionen“_in_deutschen_Ländern"><span id="Als_.E2.80.9ERheinisches_Recht.E2.80.9C.2F.E2.80.9ERheinische_Konstitutionen.E2.80.9C_in_deutschen_L.C3.A4ndern"></span><span id="Rheinisches_Recht"></span> Als „Rheinisches Recht“/„Rheinische Konstitutionen“ in deutschen Ländern</h3></div>

<p>Nach der Niederlage Napoleons galt der Code in vielen deutschen Gebieten (insbesondere am <a href="Linkes_Rheinufer" title="Linkes Rheinufer">linken Rheinufer</a>) zunächst fort. In Preußen wurde das ALR lediglich in den rechtsrheinischen altpreußischen Gebieten zum 1. Januar 1815 wieder eingeführt (nicht jedoch im linksrheinischen altpreußischen Teil des <a href="Herzogtum_Kleve" title="Herzogtum Kleve">Herzogtums Kleve</a> und in der altpreußischen <a href="Grafschaft_Moers" title="Grafschaft Moers">Grafschaft Moers</a>). Aufgrund der Empfehlung einer sog. <i>Rheinischen Immediat-Justiz-Kommission</i> verordnete 1818 <a href="Friedrich_Wilhelm_III._(Preu%C3%9Fen)" title="Friedrich Wilhelm III. (Preußen)">Friedrich Wilhelm III.</a>, dass die in den Rheinprovinzen bestehende Gesetzgebung im Wesentlichen beibehalten werden sollte.
</p>

<p>Während des 19. Jahrhunderts galt der Code in Deutschland als sogenanntes „Rheinisches Recht“ oder auch „Rheinische Konstitutionen“ daher weiter, insbesondere:
</p>
<ul><li>im linksrheinischen und <a href="Gro%C3%9Fherzogtum_Berg#Weitere_Entwicklung" title="Großherzogtum Berg">bergischen</a> preußischen <a href="Rheinprovinz" title="Rheinprovinz">Rheinland</a> (<a href="Appellationsgerichtshof_K%C3%B6ln" title="Appellationsgerichtshof Köln">Rheinischer Appellationsgerichtshof Köln</a> bzw. <a href="Rheinischer_Revisions-_und_Kassationshof" title="Rheinischer Revisions- und Kassationshof">Rheinischer Revisions- und Kassationshof Berlin</a>, ab 1850 fünfter („Rheinischer“) Zivilsenat des <a href="Preu%C3%9Fisches_Obertribunal" title="Preußisches Obertribunal">Preußischen Obertribunals Berlin</a>)</li>
<li>in der <a href="Pfalz_(Bayern)" title="Pfalz (Bayern)">Pfalz (Bayern)</a> (<a href="Pf%C3%A4lzisches_Oberlandesgericht_Zweibr%C3%BCcken#Geschichte" title="Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken">Appellationshof Zweibrücken</a>, <a href="Bayerisches_Oberstes_Landesgericht#Geschichte" title="Bayerisches Oberstes Landesgericht">Oberappellationsgericht München</a>)</li>
<li>in <a href="Rheinhessen_(Provinz)" title="Rheinhessen (Provinz)">Rheinhessen</a> (Appellationshof in <a href="Bad_Kreuznach" title="Bad Kreuznach">Kreuznach</a>, ab 1816 <a href="Landgericht_Mainz#Geschichte" title="Landgericht Mainz">Obergericht Mainz</a>, ab 1818 <a href="Oberappellationsgericht_Darmstadt#Das_Oberappellationsgericht_im_Großherzogtum_Hessen" title="Oberappellationsgericht Darmstadt">Kassationsgerichtshof Darmstadt</a>, ab 1832 <a href="Oberappellationsgericht_Darmstadt" title="Oberappellationsgericht Darmstadt">Ober-Appellations- und Kassationsgericht Darmstadt</a>, ab 1879 <a href="Oberlandesgericht_Darmstadt" title="Oberlandesgericht Darmstadt">Oberlandesgericht Darmstadt</a>)</li>
<li>in <a href="Hessen-Homburg" title="Hessen-Homburg">hessen-homburgischen</a> <a href="Oberamt_Meisenheim" title="Oberamt Meisenheim">Oberamt Meisenheim</a> (Ober-Appellations- und Kassationsgericht Darmstadt, ab 1866 preußisches <a href="Oberlandesgericht_Frankfurt_am_Main#Geschichte" title="Oberlandesgericht Frankfurt am Main">Ober-Appellationsgericht Kassel</a> bzw. Preußisches Obertribunal Berlin)</li>
<li>im <a href="Oldenburg_(Land)#Großherzogtum_Oldenburg_1814–1918" title="Oldenburg (Land)">oldenburgischen</a> <a href="F%C3%BCrstentum_Birkenfeld" title="Fürstentum Birkenfeld">Fürstentum Birkenfeld</a> (<a href="Oberlandesgericht_Oldenburg#Geschichte" title="Oberlandesgericht Oldenburg">Oberappellationsgericht Oldenburg</a>)</li>
<li>im <a href="Sachsen-Coburg-Saalfeld" title="Sachsen-Coburg-Saalfeld">sachsen-coburg-saalfeldischen</a> bzw. ab 1826 <a href="Sachsen-Coburg_und_Gotha_(Herzogtum)" class="mw-redirect" title="Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)">sachsen-coburg und gothaschen</a> <a href="F%C3%BCrstentum_Lichtenberg" title="Fürstentum Lichtenberg">Fürstentum Lichtenberg</a> (<a href="Th%C3%BCringer_Oberlandesgericht#Geschichte" title="Thüringer Oberlandesgericht">Appellationsgericht Gotha</a>, ab 1834 preußisch)</li>
<li>als <a href="Badisches_Landrecht_1810" title="Badisches Landrecht 1810">„Badisches Landrecht“</a> in Baden (<a href="Oberlandesgericht_Karlsruhe#Geschichte" title="Oberlandesgericht Karlsruhe">Badisches Oberhofgericht Mannheim</a>, später in Karlsruhe)</li></ul>
<p>Als das <a href="K%C3%B6nigreich_Preu%C3%9Fen" title="Königreich Preußen">Königreich Preußen</a> im Jahr 1843 versuchte, im linksrheinischen Land das Rheinische Recht mittels einer Strafrechtsreform durch eine preußische Legislatur zu ersetzen, vereinigten sich Bürger der <a href="Rheinprovinz" title="Rheinprovinz">Rheinprovinz</a> im <a href="K%C3%B6ln-D%C3%BCsseldorfer_Verbr%C3%BCderungsfest" title="Köln-Düsseldorfer Verbrüderungsfest">Köln-Düsseldorfer Verbrüderungsfest</a> und demonstrierten ihr Interesse an der Beibehaltung des Rheinischen Rechts, das sie als freiheitlicher empfanden.
</p><p>1871 wurde <a href="Reichsland_Elsass-Lothringen" class="mw-redirect" title="Reichsland Elsass-Lothringen">Elsass-Lothringen</a>, das zum Geltungsgebiet gehörte, vom Deutschen Reich annektiert (siehe auch <a href="Oberlandesgericht_Colmar" title="Oberlandesgericht Colmar">Oberlandesgericht Colmar</a>; zuvor Cour d’appel de Colmar bzw. Oberappellationsgericht Colmar).
</p><p>Nach 1871 gehörte etwa ein Sechstel des Reichsgebiets zum Anwendungsbereich des „rheinischen Rechts“. Beim <a href="Reichsgericht" title="Reichsgericht">Reichsgericht</a> in <a href="Leipzig" title="Leipzig">Leipzig</a> galt ab 1879 der <a href="II._Zivilsenat_des_Reichsgerichts" title="II. Zivilsenat des Reichsgerichts">zweite Zivilsenat</a> als „Rheinischer Senat“.
</p><p>Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde zunehmend häufiger vom rheinischen „Fremdrecht“ gesprochen.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_Louisiana_/_USA"><span id="In_Louisiana_.2F_USA"></span>In Louisiana / USA</h3></div>
<p>Im Gegensatz zum Rest der <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten</a>, in denen <a href="Common_Law" title="Common Law">anglo-amerikanisches Recht</a> gilt, gilt in <a href="Louisiana" title="Louisiana">Louisiana</a> ein auf dem Code Napoléon basierendes kontinentaleuropäisches Recht. Ein in Louisiana akkreditierter <a href="Rechtsanwalt" title="Rechtsanwalt">Rechtsanwalt</a> hat deshalb keine Zulassung außerhalb des Bundesstaates – und umgekehrt. Auch das <a href="Wahlrecht" title="Wahlrecht">Wahlrecht</a> in Louisiana folgt französischem Vorbild: bei den meisten Wahlen gibt es daher eine <a href="Stichwahl" class="mw-redirect" title="Stichwahl">Stichwahl</a> zwischen den beiden führenden Bewerbern, wenn in der ersten Runde keiner eine absolute Mehrheit erreichen konnte. In fast allen anderen Staaten der USA gilt immer ein einfaches Mehrheitswahlrecht, bei dem der Kandidat mit den meisten Stimmen sofort gewinnt und keine absolute Mehrheit erforderlich ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ablösung_durch_das_BGB"><span id="Abl.C3.B6sung_durch_das_BGB"></span>Ablösung durch das BGB</h2></div>
<p>Erst 1900 wurde der Code civil dort, wo er im <a href="Deutsches_Kaiserreich" title="Deutsches Kaiserreich">Deutschen Reich</a> noch galt, vom <a href="B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Bürgerliches Gesetzbuch">Bürgerlichen Gesetzbuch</a> (BGB) abgelöst.
</p><p>Als <a href="Partikularrecht" title="Partikularrecht">Partikularrecht</a> konnten Teile des Code civil in einigen deutschen Gebieten fortgelten. So galt bis zum Erlass der <a href="Nachbarrecht" title="Nachbarrecht">Nachbarrechtsgesetze</a> in <a href="Nordrhein-Westfalen" title="Nordrhein-Westfalen">Nordrhein-Westfalen</a> vom 15. April 1969 und in <a href="Rheinland-Pfalz" title="Rheinland-Pfalz">Rheinland-Pfalz</a> vom 1. Januar 1971 gebietsweise weiter das <a href="Nachbarschaftsrecht" class="mw-redirect" title="Nachbarschaftsrecht">Nachbarschaftsrecht</a> des Code civil. Auf alte Rechtsverhältnisse ist manchmal heute noch das im Zeitpunkt ihrer Entstehung geltende frühere Recht anzuwenden, so griff etwa noch 2008 das <a href="OLG_Zweibr%C3%BCcken" class="mw-redirect" title="OLG Zweibrücken">OLG Zweibrücken</a> in einem Wegerechtsstreit in der ehemals <a href="Pfalz_(Bayern)" title="Pfalz (Bayern)">bayerischen Pfalz</a> auf altrechtliche Regelungen des Code civil zurück.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am längsten – bis zum <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> – blieb der Code civil in <a href="Neutral-Moresnet" title="Neutral-Moresnet">Neutral-Moresnet</a> (der heutigen belgischen Gemeinde <a href="Kelmis" title="Kelmis">Kelmis</a>) in Kraft, das nach dem <a href="Wiener_Kongress" title="Wiener Kongress">Wiener Kongress</a> wegen seiner Erzlagerstätte zwischen <a href="Preu%C3%9Fen" title="Preußen">Preußen</a> und <a href="Belgien" title="Belgien">Belgien</a> umstritten war. Hier galt eine provisorische Regelung, die erst mit dem Einmarsch der deutschen Truppen 1914 endete.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Maximen">Maximen</h3></div>
<p>Gemäß den wesentlichen Forderungen der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> (<i>Liberté, Egalité, Fraternité</i> – <a href="Freiheit%2C_Gleichheit%2C_Br%C3%BCderlichkeit" title="Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit">Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit</a>) – garantierte der Code civil allen männlichen Bürgern:
</p>
<ul><li><a href="Freiheit" title="Freiheit">Freiheit</a> für jeden</li>
<li><a href="Gewerbefreiheit" title="Gewerbefreiheit">Gewerbefreiheit</a> und freie Berufswahl</li>
<li>Abschaffung des <a href="Zunft" title="Zunft">Zunftzwangs</a></li>
<li><a href="Gleichheit" title="Gleichheit">Gleichheit</a> vor dem <a href="Gesetz" title="Gesetz">Gesetz</a></li>
<li><a href="Laizismus" title="Laizismus">Laizismus</a>: vollkommene <a href="Trennung_zwischen_Religion_und_Staat" class="mw-redirect" title="Trennung zwischen Religion und Staat">Trennung zwischen Kirche und Staat</a></li>
<li><a href="Schutz_des_Eigentums" class="mw-redirect" title="Schutz des Eigentums">Schutz</a> des <a href="Privat" title="Privat">Privateigentums</a></li>
<li>Schaffung der juristischen Basis für die <a href="Marktwirtschaft" title="Marktwirtschaft">Marktwirtschaft</a></li>
<li>Aufzeichnung von Geburten und Todesfällen (<a href="Personenstand" title="Personenstand">Personenstandswesen</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aufteilung_und_Gliederung">Aufteilung und Gliederung</h3></div>
<p>Der Code civil war bei seinem Inkrafttreten 1804 in drei Bücher unterteilt:
</p>
<ul><li><i>Livre I<sup>er</sup>:</i> Des personnes / Über die Personen (Art. 7–515-8 Code civil)</li>
<li><i>Livre II:</i> Des biens et des différentes modifications de la propriété / Von den Sachen und den verschiedenen Beschränkungen des Eigentums (Art. 516–710 Code civil)</li>
<li><i>Livre III:</i> Des différentes manières dont on acquiert la propriété / Von den verschiedenen Arten, das Eigentum zu erwerben (Art. 711–2283 Code civil)</li></ul>
<p>Den drei Büchern ist ein <i>titre préliminaire</i> („De la publication, des effets et de l’application des lois en général / Von der Veröffentlichung, der Wirkung und der Anwendung der Gesetze“, Art. 1–6 Code civil) vorangestellt, der das Inkrafttreten, grundlegende Prinzipien (<a href="R%C3%BCckwirkungsverbot" class="mw-redirect" title="Rückwirkungsverbot">Rückwirkungsverbot</a>, <a href="Justizverweigerungsverbot" class="mw-redirect" title="Justizverweigerungsverbot">Justizverweigerungsverbot</a>, Unwirksamkeit sittenwidriger Rechtsgeschäfte) und Kollisionsnormen (<a href="Internationales_Privatrecht_(Frankreich)" title="Internationales Privatrecht (Frankreich)">Internationales Privatrecht</a>) enthält. Im Jahr 2002 wurde, systematisch an fragwürdiger Stelle, ein <i>viertes Buch</i> („Dispositions applicables à Mayotte / Auf Mayotte anwendbare Vorschriften“, Art. 2284–2285 Code civil) angehängt, welches die Anwendung des Code civil auf das Übersee-Territorium <a href="Mayotte" title="Mayotte">Mayotte</a> regelt. Durch ordonnance vom 23. März 2006 wurde dieses Buch durch ein neues viertes Buch über Sicherheiten <i>(sûretés)</i> ersetzt, so dass der Code heute aus folgenden fünf Büchern besteht:
</p>
<ul><li><i>Titre préliminaire:</i> Art. 1 bis 6</li>
<li><i>Livre premier. Des personnes:</i> Art. 7 bis 515-8 (enthält das <a href="Familienrecht" title="Familienrecht">Familienrecht</a> und einige nicht klassische Zivilrechtsbereiche wie das Staatsangehörigkeitsrecht)</li>
<li><i>Livre deuxième. Des biens et des différentes modifications de la propriété:</i> Art. 516 bis 710 (enthält das <a href="Droit_des_biens_(Frankreich)" class="mw-redirect" title="Droit des biens (Frankreich)">Sachenrecht</a>)</li>
<li><i>Livre troisième. Des différentes manières dont on acquiert la propriété:</i> Art. 711 bis 2283 (enthält das Erbrecht, Teile des Eherechts und <a href="Schuldrecht_(Frankreich)" title="Schuldrecht (Frankreich)">Schuldrecht</a>)</li>
<li><i>Livre quatrième. Des sûretés:</i> Art. 2284 bis 2488</li>
<li><i>Livre cinquième. Dispositions applicables à Mayotte:</i> Art. 2489 bis 2534</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Reform">Reform</h2></div>
<p>Von den gegenwärtig in Frankreich gültigen 2.285 Artikeln des Code civil stimmen noch etwa 1.200 mit dem Urwerk überein. Aus diesem Grund, und in Anbetracht der deutschen Schuldrechtsreform im Jahre 2002, wurde seit den 2000er Jahren verstärkt über eine umfassende Reform des Code civil diskutiert. Dies mündete zunächst in zwei Reformvorschlägen: dem (eher konservativen) <i>Projet Catala</i> und dem (innovativeren) <i>Projet Terré</i>.
</p><p>Im Jahr 2015 verabschiedete das französische Parlament schließlich ein Gesetz,<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das die französische Regierung ermächtigte, „im Wege der Verordnung die nötigen Maßnahmen zu treffen, um Struktur und Inhalt des dritten Buches des Code civil zu überarbeiten, sowie das allgemeine Vertrags- und Schuldrecht (nebst dem Beweisrecht) zu modernisieren. Im Vordergrund standen Maßnahmen zur Vereinfachung des Gesetzeswerks; die <a href="Rechtssicherheit" title="Rechtssicherheit">Rechtssicherheit</a> musste gewährleistet bleiben und die Effektivität sollte erhöht werden.“<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unmittelbar nach Erlass des Gesetzes veröffentlichte das Justizministerium einen umfassenden Verordnungsvorschlag,<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der in der Rechtswissenschaft stark diskutiert wurde. Auf seiner Grundlage erging am 10. Februar 2016 eine endgültige Verordnung,<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die den Code civil mit Wirkung zum 1. Oktober 2016<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> reformierte.
</p><p>Die Reform enthält einschneidende Veränderungen wie die Abschaffung des rechtlich zulässigen <a href="Causa_(Rechtsgrund)" title="Causa (Rechtsgrund)">Rechtsgrunds</a> als Voraussetzung für den Vertragsschluss (Art. 1128) und die Einführung einer Vorschrift über den in Frankreich bisher ungeregelten <a href="Gesch%C3%A4ftsgrundlage" title="Geschäftsgrundlage">Wegfall der Geschäftsgrundlage</a> (Art. 1195).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Diverses">Diverses</h2></div>
<p>In 22 Staaten wurde im Jahr 2004 das 200-jährige Jubiläum des Code civil öffentlich gefeiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zitate">Zitate</h2></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Je vous donne six mois, faites moi un Code civil - Ich gebe Ihnen sechs Monate; machen Sie mir einen Code civil!“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Napoleon Bonaparte</span>: <cite style="font-style:normal"><i>Arrêté consulaire</i> vom 24. Thermidor des Jahres VIII (13. August 1800)<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></cite></div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Mein Ruhm ist nicht, vierzig Schlachten gewonnen zu haben […] <a href="Schlacht_bei_Waterloo" title="Schlacht bei Waterloo">Waterloo</a> wird die Erinnerung an so viele Siege auslöschen […] Was aber durch nichts ausgelöscht werden wird, was ewig leben wird, das ist mein Code civil, […]“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Napoleon Bonaparte</span>: <cite style="font-style:normal">Ausspruch auf St. Helena am 26. September 1816<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></cite></div></div><p>Bekannt, aber hinsichtlich des wirklichen Inhalts umstrittenen ist ein Zitat von Stendhal. Dieses findet sich erst im dritten Entwurf eines Briefes an Balzac. Diese Aussage wird auch als reine Fiktion verstanden, die als Stilkritik an Balzac gemeint war<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.</p><div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Als ich die <i><a href="Die_Kartause_von_Parma" title="Die Kartause von Parma">Kartause</a></i> schrieb, las ich, um mich einzustimmen, jeden Morgen zwei oder drei Seiten des Code civil.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card"><a href="Stendhal" title="Stendhal">Stendhal</a></span>: <cite style="font-style:normal">Brief an <a href="Honor%C3%A9_de_Balzac" title="Honoré de Balzac">Honoré de Balzac</a> vom 30. Oktober 1840<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></cite></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Allgemeines_b%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch">Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch</a> (ABGB)</li>
<li><a href="Codex_Maximilianeus_bavaricus_civilis" class="mw-redirect" title="Codex Maximilianeus bavaricus civilis">Codex Maximilianeus bavaricus civilis</a> (CMBC)</li>
<li><a href="Zivilgesetzbuch_(Schweiz)" title="Zivilgesetzbuch (Schweiz)">Zivilgesetzbuch (Schweiz)</a> und <a href="Obligationenrecht_(Schweiz)" title="Obligationenrecht (Schweiz)">Obligationenrecht (Schweiz)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i>Kodex Napoleon</i>, übersetzt von <a href="Franz_Georg_Joseph_von_Lassaulx" title="Franz Georg Joseph von Lassaulx">F. Lassaulx</a>, Pauli und Comp., Koblenz 1807 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-106794">Digitalisat</a>).</li>
<li>Alfons Bürge: <i>Das französische Privatrecht im 19. Jahrhundert – zwischen Tradition und Pandektenwissenschaft, Liberalismus und Etatismus.</i> 2. Auflage, Klostermann, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-465-02815-5.</li>
<li><a href="Elisabeth_Fehrenbach" title="Elisabeth Fehrenbach">Elisabeth Fehrenbach</a>: <i>Der Einfluß des "Code Napoléon" auf das Rechtsbewußtsein in den Ländern des rheinischen Rechts.</i> In: Joseph Jurt (Hrsg.): <i>Wandel von Recht und Rechtsbewußtsein in Frankreich und Deutschland.</i> Berlin-Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-87061-806-X, S. 133–141.</li>
<li>Barbara Dölemeyer, Heinz Mohnhaupt, Alessandro Somma (Hrsg.): <i>Richterliche Anwendung des Code civil in seinen europäischen Geltungsbereichen außerhalb Frankreichs</i> (= <i>Rechtsprechung</i>; Band 21). Klostermann, Frankfurt am Main 2006, ISBN 978-3-465-03456-8.</li>
<li>Elisabeth Fehrenbach: <i>Traditionale Gesellschaft und revolutionäres Recht – die Einführung des Code Napoléon in den Rheinbundstaaten.</i> Göttingen 1974, ISBN 3-525-35964-0.</li>
<li>Murad Ferid, Hans Jürgen Sonnenberger: <i>Das französische Zivilrecht.</i> Band 1–4. 2. Auflage. Heidelberg 1993 ff.</li>
<li><a href="Thomas_Gergen" title="Thomas Gergen">Thomas Gergen</a>: <i>Le Code civil en Allemagne: genèse et rôle du Code civil en Bade (1809).</i> In: C. Witz: <i>Le Bicentenaire du Code civil – 200 Jahre Code civil. Saarbrücker Kolloquium zum 50-jährigen Bestehen des CJFA.</i> Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1749-7, S. 39–55.</li>
<li>Jan Jelle Kähler: <i>Französisches Zivilrecht und französische Justizverfassung in den Hansestädten Hamburg, Lübeck und Bremen (1806-1815).</i> Lang, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3-631-55876-7.</li>
<li>Laurent Pfister: <i>Zweihundertjähriges Jubiläum des Code civil. Skizze einer strukturierten rechtshistorischen Bibliographie.</i> In: <i>Zeitschrift für neuere Rechtsgeschichte.</i> 31, 2011, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220250-6459%22&amp;key=cql">0250-6459</a></span></span>, S. 241–283.</li>
<li>Hans-Jürgen Puttfarken, Judith Schnier: <i>Der Code Napoléon damals und heute – eine Betrachtung aus deutscher Sicht.</i> In: <i>Zeitschrift für Vergleichende Rechtswissenschaft.</i> (ZVglRWiss), Band 105, 2006, S. 223–242.</li>
<li>Werner Schubert (Hrsg.): <i>200 Jahre Code civil. Die napoleonische Kodifikation in Deutschland und Europa.</i> Böhlau, Köln 2005, ISBN 3-412-35105-9.</li>
<li>Werner Schubert (Hrsg.): <i>Französisches Recht in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Zivilrecht, Gerichtsverfassungsrecht und Zivilprozessrecht.</i> Böhlau, Köln 1977, ISBN 3-412-04976-X.</li>
<li>Eckhard Maria Theewen: <i>Napoleons Anteil am Code civil.</i> In: <i>Schriften zur europäischen Rechts- und Verfassungsgeschichte.</i> Band 2 (zugleich <a href="Dissertation" title="Dissertation">Dissertation</a> an der <a href="Universit%C3%A4t_zu_K%C3%B6ln" title="Universität zu Köln">Universität zu Köln</a>, 1989). Duncker &amp; Humblot, Berlin 1991, ISBN 3-428-07048-8.</li>
<li>Hans-Joachim Vergau: <i>Der Ersatz immateriellen Schadens in der Rechtsprechung des 19. Jahrhunderts zum französischen und zum deutschen Deliktsrecht.</i> Universitätsverlag Potsdam, Potsdam 2006, ISBN 3-939469-38-6.</li>
<li><a href="Karl_Dietrich_Wolff" title="Karl Dietrich Wolff">Karl Dietrich Wolff</a> (Hrsg.): <i>Code Napoléon – Napoleons Gesetzbuch.</i> <a href="Stroemfeld_Verlag" title="Stroemfeld Verlag">Stroemfeld Verlag</a>, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-87877-573-3 (<a href="Faksimile" title="Faksimile">Faksimile</a> der Ausgabe Straßburg 1808).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Code_civil" class="extiw external" title="wikt:Code civil">Wiktionary: Code civil</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.legifrance.gouv.fr/codes/texte_lc/LEGITEXT000006070721">Code civil</a> (französisch) auf dem Server <a href="L%C3%A9gifrance" title="Légifrance">Légifrance</a> der französischen Regierung</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dlc.mpg.de/image/mpirg_sisis_119420/11/">Überblick über den Code civil</a> (französisch)</li>
<li>Markus Hofmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nzz.ch/article7XM2A-1.365678"><i>Das Handbuch des frühen Kapitalisten. Der Code Napoléon als Faksimileausgabe</i></a>, <a href="Neue_Z%C3%BCrcher_Zeitung" title="Neue Zürcher Zeitung">Neue Zürcher Zeitung</a>, 6. Februar 2002</li></ul>
<p><b>Zur Bedeutung in anderen Ländern</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.landeshauptarchiv.de/index.php?id=73/">200 Jahre Code civil im Rheinland</a> Eine Ausstellung der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz (2005)</li>
<li><i>Napoleons Gesetzbuch / Code Napoléon</i> (deutsch und französisch). <i>Einzig Officielle Ausgabe für das Großherzogthum Berg</i>, Regierungs-Buchdruckerey X. Levrault, Düsseldorf 1810 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10550479?page=4,5">www.digitale-sammlungen.de</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/series/%222084567-4%22">Archiv für das Zivil- und Kriminalrecht der Königlich-Preußischen Rheinprovinzen</a> (1820–1913) in der Digitalen Bibliothek des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Heinrich_Mitteis" title="Heinrich Mitteis">Heinrich Mitteis</a>, in <i><a href="Zeitschrift_der_Savigny-Stiftung_f%C3%BCr_Rechtsgeschichte" title="Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte">SZ</a></i>, germanistische Abteilung (GA, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220323-4045%22&amp;key=cql">0323-4045</a></span></span>), 1943, Bd. 63, 176.</span>
</li>
<li id="cite_note-Wieacker-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Wieacker_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Wieacker_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Franz_Wieacker" title="Franz Wieacker">Franz Wieacker</a>: <i>Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung.</i> Vandenhoeck u. Ruprecht, Göttingen 2. Auflage 1967, S.&nbsp;322–347.</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Gerald_Kohl" title="Gerald Kohl">Gerald Kohl</a>, <a href="Christian_Neschwara" title="Christian Neschwara">Christian Neschwara</a>, <a href="Thomas_Olechowski" title="Thomas Olechowski">Thomas Olechowski</a>, <a href="Ilse_Reiter-Zatloukal" title="Ilse Reiter-Zatloukal">Ilse Reiter-Zatloukal</a>, <a href="Martin_P._Schennach" title="Martin P. Schennach">Martin P. Schennach</a>: <cite style="font-style:italic">Rechts- und Verfassungsgeschichte</cite>. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft österreichische Rechtsgeschichte. 6., überarbeitete Auflage. facultas, Wien/Innsbruck 2022, ISBN 978-3-7089-2271-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>136–138</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Code+civil&amp;rft.au=Gerald+Kohl%2C+Christian+Neschwara%2C+Thomas+Olechowski%2C+...&amp;rft.btitle=Rechts-+und+Verfassungsgeschichte&amp;rft.date=2022&amp;rft.edition=6.%2C+%C3%BCberarbeitete+Auflage&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783708922713&amp;rft.pages=136-138&amp;rft.place=Wien%2FInnsbruck&amp;rft.pub=facultas" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Adam Zamoyski: <cite style="font-style:italic">Napoleon – Ein Leben</cite>. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-72496-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>351<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>ff</span>. (englisch: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Napoleon. The Man Behind the Myth</cite>. 2018. Übersetzt von Ruth Keen/Erhard Stölting).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Code+civil&amp;rft.au=Adam+Zamoyski&amp;rft.btitle=Napoleon+-+Ein+Leben&amp;rft.date=2018&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783406724961&amp;rft.pages=351+ff.&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=C.H.+Beck" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Coing-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Coing_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Coing_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Coing_5-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Helmut_Coing" title="Helmut Coing">Helmut Coing</a>: <i>Europäisches Privatrecht 1800–1914.</i> München 1989, ISBN 3-406-30688-8, § 3 II, S.&nbsp;12–14.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Eine Sammlung des Gesetzesmaterials findet sich bei Jean Guillaume Locré de Roissy: <i>La législation civile, commerciale, et criminelle de la France, ou commentaire et complément des Codes français.</i> Ouvrage majeur de Locré, Bände I–XXXI (1827–1832).</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Gesetzgebungsgeschichte, André Jean Arnauld: <i>Les origines doctrinales du Code civil français.</i> Paris 1969.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Insbesondere durch den Art. 213, der die Gehorsamspflicht der Ehefrauen vorsah. Frauen erhielten wie selbstverständlich auch keinerlei Partizipationsrechte. Vgl. Christoph Sorge: <i>Die Hörigkeit der Ehefrau. Entstehungsgeschichte und Entwicklungslinien von Art 213 Code civil 1804 sowie Kritik der französischen Frauenbewegung.</i> In: Stephan Meder, Christoph-Eric Mecke (Hrsg.): <i>Reformforderungen zum Familienrecht international.</i> Band 1: Westeuropa und die USA (1830–1914). Köln u.&nbsp;a. 2015, S. 126–187.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Adam Zamoyski: <cite style="font-style:italic">Napoleon: Ein Leben</cite>. C.H.Beck, 2018, ISBN 978-3-406-72497-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>352</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Code+civil&amp;rft.au=Adam+Zamoyski&amp;rft.btitle=Napoleon%3A+Ein+Leben&amp;rft.date=2018&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783406724978&amp;rft.pages=352&amp;rft.pub=C.H.Beck" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Helmut_Coing" title="Helmut Coing">Helmut Coing</a>: <i>Europäisches Privatrecht 1800–1914</i>, München 1989, Einleitung und § 3 I, S. 10–12.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>preußisches ALR</i>, <i>Code civil</i> und <i>ABGB</i></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Uwe_Wesel" title="Uwe Wesel">Uwe Wesel</a>: <i>Geschichte des Rechts. Von den Frühformen bis zur Gegenwart.</i> 3. Auflage. Beck, München 2006, Rnr. 266 und 267.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Franz_Wieacker" title="Franz Wieacker">Franz Wieacker</a>: <i>Das Sozialmodell der klassischen Privatgesetzbücher und die Entwicklung der modernen Gesellschaft</i> (1953). Erneut abgedruckt in: <i>Industriegesellschaft und Privatrechtsordnung</i>, Kronberg 1975, S. 9 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hans_Schlosser_(Rechtswissenschaftler)" title="Hans Schlosser (Rechtswissenschaftler)">Hans Schlosser</a>: <i>Grundzüge der Neueren Privatrechtsgeschichte</i>. 10. Auflage. <a href="C.F._M%C3%BCller_Verlag" title="C.F. Müller Verlag">C.F. Müller Verlag</a> / UTB 2005, ISBN 3-8252-0882-6, S. 111.</span>
</li>
<li id="cite_note-Koschaker-15"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Koschaker_15-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Koschaker_15-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Koschaker_15-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Koschaker_15-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Paul_Koschaker" title="Paul Koschaker">Paul Koschaker</a>: <i>Europa und das Römische Recht</i>. 4. Auflage, C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung. München, Berlin 1966, S. 105 ff. (121).</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Jean-Louis Halpérin: <i>Code Civil</i>. In: <i>Elgar Encyclopedia of Comparative Law</i>. Band 1, Northampton, Vereinigte Staaten, 2023, ISBN 978 1 83910 559 3, S. 272.</span>
</li>
<li id="cite_note-:1-17"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:1_17-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_17-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Jean-Louis Halpérin: <i>Code Civil</i>. In: <i>Elgar Encyclopedia of Comparative Law</i>. Band 1, S. 273.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Eckhart_G._Franz" title="Eckhart G. Franz">Eckhart G. Franz</a>, Peter Fleck, Fritz Kallenberg: <i>Großherzogtum Hessen (1800) 1806–1918</i>. In: <a href="Walter_Heinemeyer" title="Walter Heinemeyer">Walter Heinemeyer</a>, <a href="Helmut_Berding" title="Helmut Berding">Helmut Berding</a>, <a href="Peter_Moraw" title="Peter Moraw">Peter Moraw</a>, <a href="Hans_Philippi" title="Hans Philippi">Hans Philippi</a> (Hg.): <i>Handbuch der Hessischen Geschichte</i>. Band 4.2: <i>Hessen im Deutschen Bund und im neuen Deutschen Reich (1806) 1815–1945. Die hessischen Staaten bis 1945</i> = Veröffentlichungen der <a href="Historische_Kommission_f%C3%BCr_Hessen" title="Historische Kommission für Hessen">Historischen Kommission für Hessen</a> 63. Elwert. Marburg 2003, ISBN 3-7708-1238-7, S. 712.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Der französische Code civil wurde in Belgien am 21. März 1804 eingeführt (Publikation am 3. September 1807, in-Kraft-treten am 13. September 1807), Gesetz No: 1804032150. Der Belgische Code civil hat im <a href="Flamen" title="Flamen">flämischen</a> Teil Belgiens die Bezeichnung: "<i>Burgerlijke Wetboek</i>". Der belgische Code civil hat bis heute einen, dem französischen Code civil sehr ähnlichen, Aufbau.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ernst_Landsberg" title="Ernst Landsberg">Ernst Landsberg</a>: <i>Die Verdrängung des rheinischen Fremdrechts</i>. Bonn 1914, S. 12.; <a href="Hans-Peter_Haferkamp" title="Hans-Peter Haferkamp">Hans-Peter Haferkamp</a>: <i>Der Einfluss des Code civil auf das Bürgerliche Gesetzbuch – Wissenschaftsgeschichtliche Komplementärbetrachtungen zur Studie von Dieter Strauch</i>, in: <i>forum historaie iuris</i>. Artikel vom 2. Juni 2005. Rnr. 5.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">OLG Zweibrücken, Az.: 7 U 9/08; ähnlich OLG Zweibrücken, Az.: 3 W 79/03; vgl. auch OLG Köln Az.: 27 U 223/92 u. a.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do?cidTexte=JORFTEXT000030248562&amp;categorieLien=id">Loi n° 2015-177 du 16 février 2015 relative à la modernisation et à la simplification du droit et des procédures dans les domaines de la justice et des affaires intérieures</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.legifrance.gouv.fr/eli/loi/2015/2/16/JUSX1326670L/jo#JORFARTI000030248637">Loi n° 2015-177 du 16 février 2015, Art. 8</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.justice.gouv.fr/publication/j21_projet_ord_reforme_contrats_2015.pdf">Projet d'ordonnance portant réforme du droit des contrats, du régime général et de la preuve des obligations</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.legifrance.gouv.fr/eli/ordonnance/2016/2/10/JUSC1522466R/jo/texte">Ordonnance n° 2016-131 du 10 février 2016 portant réforme du droit des contrats, du régime général et de la preuve des obligations</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.legifrance.gouv.fr/eli/ordonnance/2016/2/10/JUSC1522466R/jo#JORFARTI000032005154">Ordonnance n° 2016-131 du 10 février 2016, Art. 9</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. René Savatier: <i>L'art de faire les lois. Bonaparte et le Code civil</i>. Dalloz, Paris 1927, S. 5 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?hl=de&amp;id=QvsyAQAAIAAJ&amp;q=thermidor">Google-Books</a>; eingeschränkte Vorschau).</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Charles-Tristan_de_Montholon" title="Charles-Tristan de Montholon">Charles-Tristan de Montholon</a>: <i>Récits de la captivité de l’empereur Napoléon à Sainte-Hélène</i>, Bd. I, Paris: Paulin 1847, S. 401 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=E7gPAAAAQAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA401">Google-Books</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfons Bürge: <cite style="font-style:italic">Zweihundert Jahre Code Civil des Français</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Zeitschrift für Europäisches Privatrecht</cite>. C. H. Beck, 2004, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220943-3929%22&amp;key=cql">0943-3929</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>5</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Code+civil&amp;rft.atitle=Zweihundert+Jahre+Code+Civil+des+Fran%C3%A7ais&amp;rft.au=Alfons+B%C3%BCrge&amp;rft.date=2004&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=0943-3929&amp;rft.jtitle=Zeitschrift+f%C3%BCr+Europ%C3%A4isches+Privatrecht&amp;rft.pages=5&amp;rft.pub=C.+H.+Beck" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Winfried_Engler" title="Winfried Engler">Winfried Engler</a> (Hrsg.): <i>Texte zur französischen Romantheorie des 19. Jahrhunderts</i>. (Sammlung romanischer Übungstexte 56). Max Niemeyer, Tübingen 1970, S. 32f (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=E_gxCgAAQBAJ&amp;lpg=PA33&amp;hl=de&amp;pg=PA33">Google-Books</a>; eingeschränkte Vorschau).</span>
</li>
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